Apple A12 Benchmark

Veröffentlicht: | iPhone XR, iPhone XS

Fazit zum Apple A12 Benchmark

Im Apple A12 Benchmark kann der Prozessor des iPhone XS und iPhone XR vor Allem mit der Steigerung der Taktrate und der Energieeffizienz punkten. Der neue Bionic ist leistungsstärker als der A11, der im iPhone X verbaut ist. Die Performance ist in Bezug auf die einzelnen Rechenkerne viel besser. Das haben die Benchmark Spezialisten von Geekbench herausgefunden.

Eine echte Sensation ist dagegen im Multi-Core Bereich zu verzeichnen, denn das iPhone X schneidet hier nicht viel schlechter ab als seine Mit-Konkurrenten. Trotz des gleichen Prozessors im XR hat das iPhone XS die Nase leicht vorn, wenn es um die Gesamtleistung geht. Es ist daher der Sieger beim Apple A12 Benchmark. Experten vermuten, dass die starke Leistung in erster Linie mit dem Arbeitsspeicher zusammenhängt, denn beim günstigeren XR wurde auf ein Gigabyte RAM verzichtet.

Apple A12 Benchmark – Wie schlägt sich der neue Chip?

Der Apple A12 Bionic ist seit der aktuellen Keynote sehr angesagt. Jeder möchte wissen, wie sich das iPhone XS und die weiteren neuen Modelle bei der Gesamtperformance anstellen.  Es handelt sich um den weltweit ersten Chip, der im 7nm Verfahren hergestellt wird. Da es auf dem Apple Event auch die Möglichkeit gab, die neuen iPhones auszuprobieren, liegen erste Benchmark Erkenntnisse vom iPhone XS und iPhone XR vor.

Der Vergleich dieser zwei iPhones ist ganz besonders interessant, da es preislich gesehen große Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt. Obwohl das iPhone XR mit 849€ ganze 300€ günstiger ist als das iPhone XS, haben beide den gleichen Prozessor vom Hersteller bekommen. Ebenfalls interessant ist der Vergleich mit dem iPhone X, dem Vorgänger aus dem letzten Jahr. Denn zu dieser Zeit wurde noch der A11 Chip verbaut. Kann das Unternehmen mit dem A12 Prozessor halten, was es den Nutzern verspricht? Wir bringen Licht ins Dunkel!

 

Der A12 Prozessor – Was kann er?

Apple scheint mächtig stolz auf seinen neuen Hochleistungsprozessor zu sein. Auf der Homepage bekundet das Unternehmen, dass der A12 Prozessor besonders leistungsstark ist und beste Ergebnisse erzielt. Der A12 Bionic besteht aus zwei Performance-Kernen, die die Rechenleistung bestimmen und das bis zu 15% schneller als beim Apple A11 Bionic.

Dazu gesellen sich vier Effizienz-Kerne, die für alle wiederkehrenden Aufgaben verantwortlich sind. Der Clou ist hier, dass bei diesen Arbeiten bis zu 50% mehr Energie gespart werden kann, als es bisher der Fall war. Auch der Wechsel zwischen den Kernen und das Gleichschalten der Kerne wird durch einen speziellen Performance-Controller ermöglicht und schneller koordiniert.

Eine 4-Core GPU ist ebenfalls mit von der Partie. Apple verspricht seinen Nutzern eine erhebliche Steigerung der Grafikleistung. Von nun an kannst du um etwa 50% schneller Bilder machen. Des weiteren laufen anspruchsvolle Games und 3D Spiele ab jetzt nahezu ruckelfrei auf deinem iPhone.

 

Der A12 Chip – Die Neural Engine

Die Neural Engine ist als wichtige Komponente des A12 Bionic ein wahrhaftiges Meisterwerk. Mit ihr kann sowohl dein iPhone XS, als auch dein iPhone XR, schneller deine Verhaltensmuster erlernen und dir das Leben erleichtern. Um dir diesen Standard zu ermöglichen, werden bis zu fünf Billionen Rechenoperationen in einer Sekunde ausgeführt. Damit kannst du viel schneller spannende Anwendungen oder die Augmented Reality nutzen, um dein Smartphone Leben noch weiter zu intensivieren.

Die Kameras arbeiten nun mit der Neural Engine zusammen. Ab jetzt werden deine Bilder detailreicher und bekommen mehr Tiefe. Dies hat Auswirkung auf Face ID. Das Gesichtserkennungsprogramm läuft schneller und erkennt dich jetzt mit einem Kostüm oder einem veränderten Look. Da das Entsperren mit dem Gesicht beim iPhone X in der Vergangenheit nicht immer überzeugen konnte, setzt Apple hier beim iPhone XS und iPhone XR auf einen höheren Detailgrad und orientiert sich an seinem Nutzer. Zudem ist es ab iOS 12 möglich, gleich zwei Gesichtsformen im iPhone abzuspeichern.

 

Der Apple A12 Benchmark

Jetzt geht es ans Eingemachte. Da es, wie bereits erwähnt, bisher nur die Möglichkeit gab die Produkte im Anschluss an die Keynote zu testen, hat die Plattform Geekbench ein Apple A12 Benchmark angefertigt. Geekbench gehört zu den beliebtesten Seiten, wenn es darum geht, die Rechenleistung von verschiedenen technischen Geräten zu vergleichen.

 

Apple A12 Benchmark – Steigerung möglich?

Die beste Information für alle Apple Sympathisanten gleich vorweg. Der Hersteller führt erneut die Benchmark-Liste an. Folglich demonstriert Apple, dass sie Konkurrenzprodukte wie das OnePlus 6 oder das Samsung Galaxy Note 9 locker abhängen. Sogar das 2017er iPhone X schlägt die Smartphones anderer Hersteller mit einer Leistungsbewertung von 10.357 Punkten. Wir haben für euch den Apple A12 Benchmark von Geekbench angeschaut. Hier zeigt sich so manche Überraschung, vor allem was die Rechenleistung der Mehrfach-Kerne beim iPhone X angeht.

 

Multi-Core – Mehr Kerne für mehr Punkte?

Nichts ist für Apple wichtiger, als die Leistung seiner Produkte immer weiter zu steigern. Geekbench vergibt für das neue iPhone XS 11.151 Punkte und für das XR 10.885 bei der Multi-Core Rechenleistung. Damit überholt der A12 Prozessor im iPhone XS den A11 Chip aus dem iPhone X, der es nur auf eine Bewertung von 10.125 Zählern bringt. Bemerkenswert ist jedoch, dass der Unterschied der neueren Apple Modelle mit der alten Generation gar nicht so groß ist, wie erwartet. Daher steht fest, dass das iPhone X in dieser Kategorie leistungsmäßig im direkten Vergleich immer noch gut mithält.

 

Single-Core – Wer kann überzeugen?

Vergleichen wir die Leistung der einzelnen Rechenkerne miteinander, schneidet das iPhone XS mit einem Score von 4794 nur minimal besser ab als das günstigere iPhone XR mit 4788 Punkten. Den Vorgänger iPhone X mit einer Single-Core Leistung von 4210 schlägt es jedoch deutlich. Die Leistung der beiden neuen iPhones ist damit annähernd gleich, während das iPhone X ins Hintertreffen gerät und hier in Bezug auf die Rechenleistung nicht mehr mithalten kann.

Der Hauptunterschied zwischen iPhone XR und iPhone XS liegt im Arbeitsspeicher. Während das günstige iPhone XR nur 3GB RAM besitzt, verfügt das iPhone XS über vier Gigabyte. Damit kann das iPhone XS im Apple A12 Benchmark in Bezug auf den Multicore-Test etwas mehr Leistung zeigen.

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